Grünliberale Partei Herzogenbuchsee fordert radikale Überarbeitung des Finanzplans nach Budgetablehnung

Veröffentlicht: 26. November 2024

Nach der Ablehnung des Budgets 2025 mit der vorgesehenen Steuererhöhung auf 1.80 ist es für die Grünliberale Partei unerlässlich, dass der Finanzplan der Gemeinde Herzogenbuchsee nun radikal überarbeitet wird. Wir stehen vor der Herausforderung, die finanzielle Stabilität der Gemeinde zu gewährleisten und gleichzeitig die Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen.

Die Entscheidung, das Budget abzulehnen, ist ein klares Signal der Bevölkerung, dass eine Steuererhöhung ohne Verzicht oder mit wenig Verzicht nicht akzeptiert wird. Um dennoch die notwendigen finanziellen Mittel für den Unterhalt und die Weiterentwicklung unserer Gemeinde sicherzustellen, müssen wir nun Prioritäten setzen und Projekte kritisch hinterfragen.

Es ist notwendig, dass der Gemeinderat umgehend alle Leistungsverträge überprüft und gegebenenfalls kündigt. Wir fordern eine transparente und umfassende Diskussion über einen Verzicht von nicht dringlichen Projekten. Die Bürgerinnen und Bürger von Herzogenbuchsee verdienen es, dass ihre Anliegen und Wünsche ernst genommen werden. Daher muss die Gemeindeversammlung im Rahmen einer öffentlichen Diskussion in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.

Wir von der Grünliberalen Partei sind überzeugt, dass eine verantwortungsvolle Finanzpolitik nur durch klare Priorisierungen und einer sorgfältigen Überprüfung aller Ausgaben erreicht werden kann. Der Unterhalt der bestehenden Infrastruktur darf nicht vernachlässigt werden, jedoch müssen wir auch der Realität ins Auge sehen und uns von entbehrlichen Ausgaben trennen.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen. Nur gemeinsam können wir die Zukunft unserer Gemeinde gestalten und sicherstellen, dass Herzogenbuchsee auch in Zukunft attraktiv und lebenswert bleibt.